Hinter den Masken

"Wenn die Masken fallen", so könnte der aktuelle Titel dieser Serie lauten, denn das Ausstellungskonzept hatte in seiner Entstehung nichts mit den gestrigen Ereignissen zu tun, als alle Menschen auf einmal tatsächlich hinter Masken verschwanden. Vielmehr sollten diese Zeichnungen jenen Seelenzustand festhalten, der hinter unser aller schön geglätteten Alltagsmaske verschwindet. Auch denke ich dabei an das verdrängte oder verleugnete innere Kind, was selten einen Raum in unserem Erwachsenenleben hat. In den letzten zwei Jahre Lockdown haben viele von uns erzwungener Maßen in die Stille und den inneren Raum zurückgefunden. Die Begegnung mit anderen wurde mit einer Begegnung mit unserer Innenwelt ausgetauscht.

Auf Dauer merken selbst die geübtesten Einzelgänger und Outsider, daß der Mensch den Menschen in einem Begegnungsraum braucht, um sich selbst zu erfahren.

Diese Reihe an Zeichnungen enthält zusammen sicherlich über hundert solcher Zeichnungen in unterschiedlichen Formaten von Din 4 bis A 1.

"Shades of Grey" Collagen

Die Collagen und  Zeichnungen beschäftigen sich mit dem Farbenspiel zwischen schwarz und weiß. Zum Einsatz kommen dabei Tusche, Kaffe, verschieden Sorten Papiertücher, Kohle, Graphit.

Sie eröffnen einen Mikrokosmos, der vergrößert man ihn, Teile des Universum zu erfassen vermag.

Das scheinbar Abstrakte bildet unerwartet Formen und erzählt seine eigenen Geschichten zwischen Hell und Dunkel. Bewegte Linien schreiben Wege in den Raum.

Diese Serie beinhaltet etwa 30 - 40 Arbeiten.


Faces

Diese Serie entstand aus der Weiterentwicklung der Zeichenserie Inner Child. Die Gesichter, und Gestalten zeigen sich in ihrer Verschrobenheit, in ihrer andersartigen Einzigartigkeit. Hier kommt Farbe ins Spiel, die Tuschezeichnungen werden mit Ölkreiden, Acrylfarben, farbig in Szene gesetzt, tauchen in Lebenswelten und Bezugsräume ein. Die Isolation wird hier und da aufgehoben. Gesichter werden auf Leinwand übergroß gemalt.